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Cross-Selling-Potenziale im Call Center heben

Werbliche Kaltanrufe sind nicht nur umstritten, sondern auch relativ erfolglos. Dagegen liegt das Umsatzpotenzial bei eingehenden Anrufen in den meisten Unternehmen brach. Realtime-Decision-Systeme (RTD) im Contact Center (CC) gleichen Stamm- und Sortimentsdaten ab, um Kunden ad hoc sinnvolle Angebote zu eröffnen. weiter lesen Link Icon

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Perfekte Personalplanung

Die IT-Tochter des österreichischen Stahlgiganten voestalpine hat die Verwaltung ihrer Mitarbeiterressourcen neu organisiert.

Bewerbungstrends 2010

Über welche Kanäle finden Bewerber und Unternehmen heute zueinander? Eine aktuelle Studie gibt Antworten.

Wege durchs Netz

Im Web fündig werden? Na logisch, dafür gibt’s ja Google – und jede Menge anderer Suchhilfen, die manchmal sogar besser ans Ziel führen.

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Cross-Selling-Potenziale im Call Center heben

2010 steht die Call Center World unter dem Motto "Den Kundendialog gestalten! Vernetzt. Intelligent. Vertrauensvoll" <br> <br>Quelle: Call Center World

2010 steht die Call Center World unter dem Motto "Den Kundendialog gestalten! Vernetzt. Intelligent. Vertrauensvoll"

Quelle: Call Center World

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1. Umdenken: Inbound schlägt Outbound
Akquise per Cold Call hat nur zu 3 bis 5 % Erfolg: 80 % der Verkäufe gelingen erst nach dem fünften Anruf. Melden sich aber Kunden inbound (um per Anruf oder online etwas zu klären), kann das CC leicht Mehrverkäufe mit Upgrades oder Zusatzprodukten erzielen. Doch um inbound Cross-Selling-Potenziale richtig zu nutzen, sind ad hoc am Telefon oder auf der Website kundengenaue Angebote zu platzieren.

2. Realtime Decision: Angebote automatisch in Echtzeit
RTD-Server und Data Mining automatisieren die Angebotsfindung: Noch während CC-Agent und Inbound-Kunde reden, gleicht die RTD-Engine das Kundenprofil auf mögliche Offerten ab und bietet dem Agenten die Angebote und Produkte an, die den meisten Erfolg versprechen. Automatisch werden Angebote samt Argumenten, Kunden- und Produktdaten am Monitor angezeigt und der CC-Agent kann die Gelegenheit sofort nutzen, um vorzuschlagen und zu argumentieren, was den Kunden am meisten interessiert.

3. Grundlage: gute Daten und Business Rules
RTD-Engines brauchen hohe Datengüte und Logiken, die Profil und Angebot gezielt abgleichen. Die Implementierung erfordert überdies präzise Business Rules für die Software sowie tiefes Wissen zu Datenqualität, Kundenverhalten, Markt, Wettbewerb, CC-Prozessen und IT. Nur so lassen sich Wenn-Dann-Logiken RTD-konform implementieren und pflegen.

4. Fazit: messbarer Erfolg
Ein Mobilfunkanbieter nahm dank RTD einige Mio. € mehr ein. Die kundenseitige Akzeptanz für Cross-Selling-Angebote stieg durch die Qualität der RTD-Angebote um 50 % und die Bindungsrate abwanderungswilliger Anrufer um 40 %. Über 85 % der CC-Agents sahen in RTD einen klaren Mehrwert und 66 % bewerteten die RTD-Angebote als „sehr akkurat“.

Zu diesem und weiteren Themen erfahren Sie mehr auf dem Messestand von Cirquent auf der Berliner Call Center World 2010 (9. bis 11. Februar 2010).

Aus dem Blog
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Perfekte Personalplanung

Werner Kerschbauer, voestalpine group-IT

Werner Kerschbauer, voestalpine group-IT

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Die voestalpine ist mit über 40.000 Mitarbeitern weltweilt der größte Stahlhersteller in Österreich. Die Bandbreite der Produkte reicht von Blechen für Automobile und Haushaltsgeräte über Edelstahlerzeugnisse bis hin zu Eisenbahnschienen. IT-Dienstleister des Stahlgiganten ist die group-IT. Insgesamt 450 Mitarbeiter arbeiten an acht Standorten in Österreich für das Unternehmen. Ein großer Einschnitt für den Gesamtkonzern war die Übernahme von Böhler-Uddeholm Anfang 2007 – seitdem ist voestalpine auch Produzent von hochwertigem Edel- und Werkzeugstahl. Die Übernahme hatte auch Auswirkungen auf die IT-Dienstleister group-IT. Die Mitarbeiter der IT-Tochter von Böhler-Uddeholm mussten in die Organisation des IT-Dienstleisters der Voestalpine integriert werden. Diese Neuorganisation war für das Management der group-IT Anlass, auch Teile der Organisation auf den Prüfstand zu stellen. Im Fokus stand vor allem die Verwaltung der Mitarbeiterressourcen für einen effizienteren Personaleinsatz. Ziele für den neuen Prozess eine Erhöhung der Termintreue bei der Abwicklung von IT-Projekten, eine bessere Steuerung der Vertriebsaktivitäten, eine effiziente Personalplanung und die Auskunftsfähigkeit über die Auslastung der Mitarbeiter.

Ein wichtiger erster Schritt war die Entwicklung eines Prozesses, der den kompletten Auftragsablauf vom Kundenmanagement bis zum abgeschlossenen Projekt beschreibt. Mit Unterstützung von zwei Cirquent Entwicklungsspezialisten aus München erarbeiteten die österreichischen IT-Spezialisten innerhalb von drei Monaten das Prozessdesign. Für die Auswahl des Tools war ein anderes Team zuständig. Dazu Cirquent Berater Wolfgang Keferböck: „Diese Zweiteilung in Prozessentwicklung und Toolauswahl war wichtig für den Erfolg des Projekts“, sagt der SAP-Spezialist. Das Werkzeug sei lediglich eine Notwendigkeit, um den Prozess mit seinen neuen Verantwortlichkeiten, Rollen und Aufgaben abbilden zu können. Umgesetzt wurde das Werkzeug für den Projektanlage- und Ressourcenplanungsprozess im aktuellsten Release von SAP Ressource and Portfolio Management (SAP RPM).

Mithilfe des neuen Tools sind die Aufgaben und Einsätze der group-IT-Mitarbeiter für das Management transparenter geworden. Werner Kerschbaumer, Bereichsleiter bei der group-IT und unter anderem für die Realisierung von Projekten verantwortlich, ist zufrieden: „Wir wollten immer schon eine Dreimonatsplanung haben, die die Auslastung der einzelnen Mitarbeiter zeigt. Mithilfe des Tools werden diese Berichte jetzt auf Knopfdruck erstellt.“ Eine weitere innovative Funktion bietet das neue Werkzeug als Nebenprodukt an: Die group-IT hat jetzt immer einen Überblick über die Skills der Mitarbeiter.

Mehr Infos und O-Töne von Cirquent Berater Wolfgang Keferböck zum Ressourcenmanagement-Tool finden Sie im aktuellen Podcast unter cirquent-blog.de.

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